Ein dramatischer Unfall ereignete sich in der Nacht zum 5. Juni im münsterländischen Ahaus. Ein niederländischer Staatsbürger wollte offenbar auf dem Weg zu einer Spielhalle eine Abkürzung benutzen. Dabei blieb er, bei dem Versuch über einen Metallzaun zu klettern, mit seinem Oberschenkel an diesem hängen. Dadurch zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Vom Wimmern des 51-Jährigen aufgeschreckt, alarmierten Anwohner die Polizei und die Feuerwehr. Die Rettungskräfte mussten den Metallzaun mit schwerem Gerät durchtrennen, um den Mann zu befreien. Anschließend wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in das nächste Krankenhaus gefahren.

Casino UnfallNiederländer kämpft nach schwerer Verletzung um sein Leben

Warum der Niederländer gerade diese Abkürzung auf dem Weg zur Spielhalle benutzen wollte, ist noch unklar. Fest steht aber, dass er bei dem Versuch einen Metallzaun, der einen Spielplatz vom Gelände der Spielhalle abgrenzt, zu überklettern, mit dem Oberschenkel an einer Metall-Spitze hängen blieb. Dabei wurden offensichtlich zahlreiche Gefäße verletzt, so dass ein massiver Blutverlust einsetzte. In der kleinen münsterländischen Stadt im Kreis Borken, ist seit dem Inkrafttreten des neuen Glückspielgesetzes im Jahr 2012 die Anzahl der Spielhallen extrem geschrumpft. Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden auch, wurden die Auflagen für die Betreibung einer Spielstätte verschärft, bzw. extrem verändert. So muss auch in der Kleinstadt der Abstand zwischen den Spielstätten und Jugendeinrichtungen sowie zu Schulen mindestens 350 Meter betragen. Zudem sind mehr als zwölf Spielgeräte pro Spielhalle verboten. Zusätzlich muss eine glücksspielrechtliche Erlaubnis bei der Kommune beantragt werden. Für Ahaus bedeutete dies, in einem ersten Schritt, die vermeintliche Schließung von 14 der 19 bestehenden Spielhallen. In der Gemeinde gab es noch im letzten Jahr sechs Standorte mit insgesamt 19 Spielhallen. Ermöglicht wurde dies durch Mehrfach-Konzessionen – mehrere Spielhallen unter einem Dach, aber mit getrennten Eingängen. Zwar gibt es für die Betreiber die Möglichkeit eine Härtefall-Regelungen zu beantragen, wenn z.B. Investitionen in der Spielhalle noch nicht refinanziert sind, aber dies ist ein langwieriger Prozess mit wenig Aussichten auf Erfolg. Grundsätzlich begrüßt die Stadt die Entwicklung, wenn auch dem Stadtkämmerer dadurch einige Steuereinnahmen verloren gehen. Eine genaue Prognose für die nächsten Jahre wird dabei bisher nicht gewagt, da die Einnahmen vom Spielverhalten und der dann noch vorhandenen Anzahl der Spielgeräte abhängig sind.

Feuerwehr war sofort zur Stelle.

Für die Feuerwehr Ahaus war auch dies ein eher ungewöhnlicher Einsatz. Der aus knapp 100 Mitgliedern bestehende Löschzug deckt das ganze Stadtgebiet Ahaus und die umliegenden Gemeinden sowie verschiedene Autobahnabschnitte ab. Mit ihren insgesamt14 Einsatzfahrzeugen sind sie für die Rettung, Bergung aber auch Umweltaufgaben zuständig. Bei bestimmten Einsatzlagen werden sie auch von umliegenden Gemeinden und Städten angefordert.

Trend geht zu online Casinos

Die Betreiber der Spielhallen in Ahaus verzeichnen nicht nur durch die Verschärfung der Gesetzeslage einen Rückgang der Besucher. Auch die Zahl der Nutzer von seriösen Online Casinos nimmt immer mehr zu. Dies ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern wie im Fall des Niederländers, auch eine Frage der Sicherheit. Am heimischen PC oder Laptop ist die Verletzungsgefahr relativ gering. Hier alles zum Unfall lesen!