Seitdem der sportliche Wettkampf existiert, gibt es auch Sportwetten. Glaubt man den Überlieferungen, dann sollen schon die alten Griechen in der Antike Pferderennen geliebt und auf ihre Favoriten gesetzt haben. Das Römische Reich und seine Spiele in den großen Arenen waren ebenfalls sehr populär. Im Circus Maximus wurde beispielsweise auf den Ausgang der berühmten Streitwagenrennen gewettet. Später, im Mittelalter, boten die Ritterspiele einen hohen Anreiz, Geld auf den Gewinner zu setzen. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Sportwetten dann immer weiter verbreitet. Im 18. Jahrhundert brach in Großbritannien ein regelrechter Boom aus. Erste Buchmacher wurden gegründet und die Leute waren regelrecht vernarrt in Pferderennen. Eine Vorliebe, die sich bis heute gehalten hat – besonders auf den britischen Inseln. Doch mittlerweile wird längst nicht mehr ausschließlich auf Pferde gesetzt. Anfang der 1920er Jahre begann die Fußballwette dem Pferderennen den Rang als beliebtestes Sportwett-Ereignis streitig zu machen. In England wurde das Wettspiel Toto etabliert und eroberte innerhalb kurzer Zeit die Hälfte Europas. Heute wird auf den Ausgang zahlreicher sportlicher Wettkämpfe gesetzt, wobei allerdings Fußball als beliebteste Sportwette gilt.

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In den vergangenen Jahren haben Sportwetten einen weiteren großen Hype erfahren. Den neuen Medien sei Dank. Inzwischen ist es um einiges leichter geworden, seine Wetten einzureichen. Schon seit einiger Zeit muss man sich nicht mehr auf den Weg zum nächsten Buchmacher begeben, sondern hat die Möglichkeit, seine Tipps ganz bequem im Internet abzugeben. Es ist nicht neu, dass die großen Anbieter sich auch im Netz breit machten, um die riesige Reichweite optimal auszuschöpfen und um darüber hinaus ihren Nutzern ein Höchstmaß an Komfort zu bieten. Für den größten Wirbel in der Branche sorgten dann plötzlich sogenannte Smartphone-Apps. Die Unterstützung dieser kleinen „Taschencomputer“ brachten einige Veränderungen für den Sportwetten-Markt mit sich. Grund genug, um einmal zu schauen, was diese Neuerungen der Branche langfristig gebracht haben. 

Sportwetten Tippschein auf dem Smartphone

Genutzt werden können Wett-Angebote ausschließlich über Apps fürs Smartphone oder fürs Tablet. Solche Apps kann man ganz einfach via App-Store auf sein Handy laden. Das hat den Vorteil, dass einem immer und zu jeder Zeit ein Tippschein zur Verfügung steht. Es bedarf keines Computers mehr, denn man kann bequem auf der Couch, in der Kneipe oder bei einer Party das Handy aus der Hosentasche ziehen, die Quoten checken und eine Wette abgeben. Schließlich hat man das Mobiltelefon ständig bei sich. Die meisten Apps sind sehr bedienerfreundlich und ganz simpel in der Handhabung, so dass es sehr einfach ist, auch einfach mal spontan zu wetten. Das Icon der App wird auf dem Display permanent angezeigt, was den Nutzer in einer Phase der Langeweile außerdem zu verleitet, einfach mal „reinzuschauen“. Die Zahlungsmodalitäten sind in der Regel sehr überschaubar und sicher, so dass die Wettabgabe ganz problemlos vollzogen werden kann, nachdem man einmal seine Zahlungsinformationen hinterlegt hat. Diesen Komfort empfinden viele Wettfreunde als unvergleichlich. Nutzer, die gleich mehrere Apps installiert haben, profitieren obendrein von unterschiedlichen Angeboten. Sie können abweichende Vergleiche und Bewertungen großer Wettanbieter in Betracht ziehen, und dann ganz nach ihren persönlichen Vorlieben setzen. Nicht zuletzt trägt letztendlich auch die ansprechende Optik und der spielerische Charakter der Apps zu dem ungeheuren Wachstum der Branche bei, was allerdings den traditionellen Buchmachern arg zu schaffen macht.

Der besondere Kick bei Live-Wetten

Zu den beliebtesten neuen Errungenschaften der Sportwetten-Branche kann man getrost die Live-Wetten zählen. Sie erlauben dem Nutzer zu jedem beliebigen Zeitpunkt in ein Spiel einzusteigen und sich dabei nicht an im Vorfeld festgelegten Quoten zu orientieren. Hier werden die Werte dynamisch berechnet. Im Zuge dessen entstanden auch neue, innovative Formen von Wetten, wie unter anderem die Ereigniswette. In diesem Fall wettet man nicht auf ein Ergebnis, sondern auf zum Teil kuriose „Nebenkriegsschauplätze“, wie zum Beispiel, dass sich Manuel Neuer in einer Offensivaktion aus dem Strafraum heraus bewegt. Je länger ein Spiel mit derartigen Wetten dauert, umso dringender hofft man darauf, dass dieses Ereignis auch tatsächlich stattfindet – denn die Quoten steigen von Minute zu Minute bis zum Abpfiff. Das garantiert einen ganz besonderen Nervenkitzel. Man nennt das auch „Gamification“, was soviel heißt wie: im normalen Glücksspiel das „Spielerische“ in den Vordergrund zu stellen. Es verändert das Gefühl bei der Tippabgabe und verbessert außerdem das Image des Wettens. Das sogenannte „Second-Screen-Prinzip“, bei dem Sportfans am TV die Spiele live verfolgen und parallel am Smartphone oder Tablet wetten, profitiert am meisten davon. 

Kleine Transaktionen – hoher Spielspaß

In den letzten Jahren wurde darüber hinaus ein zusätzliches Angebot immer beliebter: das sogenannte „Microtransaction-Prinzip“. Es etablierte sich nicht nur bei den Sportwetten, sondern auch bei Online Casinos und anderen Diensten. Man könnte es als eine Art Finanzierung der kostenlos zur Verfügung stehenden Angeboten bezeichnen, die normalerweise nicht umsonst erhältlich sind. Hierbei handelt es sich um Minimal-Käufe bei Videospielen. Wenn man beispielsweise ein Videospiel kosten spielt oder herunterlädt, kann man auf jeden Fall ohne finanzielle Aufwendungen seinen Spaß haben. Allerdings werden dann meist in einem Shop zusätzliche, die Attraktivität des Spiels erhöhende Inhalte für ganz geringe Beträge angeboten, wie z.B. kleine Glücksspiele. Dadurch wird ein Spiel nicht mehr durch einen hohen Kaufpreis refinanziert, sondern stattdessen durch viele kleine Transaktionen, die vollkommen freiwillig und selbstbestimmt sind. Die Akzeptanz und der hohe Effekt für die Nutzer ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.