Am Wochenende weitere Überfälle auf Spielotheken

Überfälle auf SpielothekenEs hört und hört einfach nicht auf. Überfälle auf Spielotheken scheinen Hochkonjunktur zu haben, auch wenn Statistiken von Behörden zumeist irgendwie andere Zahlen wiedergeben. Doch allein am vergangenen Wochenende kam es deutschlandweit wieder zu zahlreichen Überfällen auf Spielhallen. In einem Fall gab es jedoch zumindest ein glückliches Ende für die Spielhalle, aber ein sehr unrühmliches Ende für den Täter.

Überfall im münsterländischen Gronau mit „Happy End“

Wie die Polizei nun mitteilte, gab es bereits am Freitagabend einen Raubüberfall auf eine Spielhalle im münsterländischen Gronau. Gegen 23:30 Uhr betrat der Täter die Spielhalle, in der sich neben dem 39-jährigen Angestellten noch zwei Kunden befanden, ein 28-jähriger Mann und ein 38-jähriger Mann. Mit einem Messer bewaffnet bedrohte er dann den Angestellten und die beiden Männer und forderte das Bargeld. Womit der Täter jedoch nicht gerechnet hatte, war wohl, dass der Angestellte und die beiden Männer seinen Forderungen trotz der Bewaffnung mit dem Messer nicht nachkommen würden. Denn anstatt dem Täter das Bargeld zu geben, drängten sie ihn zu dritt in Richtung Ausgangstür. Dabei versuchte der Täter sich zu wehren und fuchtelte so mit dem Messer herum, dass der 38-jährige Kunde an der Hand leicht verletzt wurde.

„Bürgerwehr“ greift ein

Aber das Eingreifen, wenn auch ein etwas leichtsinniges Eingreifen der drei Männer hatte schlussendlich Erfolg. Denn sie konnten den Täter damit nicht nur aus der Spielhalle drängen. Im Rückwärtslaufen stolperte dieser nämlich noch über einen Kübel und fiel zu Boden. Gleich darauf stürzten sich die drei Männer auf den Täter und überwältigten ihn. Bis zum Eintreffen der Polizei konnten sie den Täter auch noch festhalten, sodass er gleich mit den Beamten zur Polizei fahren konnte, in Handschellen natürlich. Mittlerweile konnte der 24-jährige Täter auch schon dem Haftrichter vorgeführt werden, der Untersuchungshaft anordnete. Damit ist der Täter nicht, wie erhofft mit viel Geld davon gekommen, sondern mit einem Einchecken hinter schwedische Gardinen. Bei der Überwältigung des Täters wurden die beiden Kunden und der Täter noch leicht verletzt, aber zumindest für die Kunden dürften sich diese Verletzungen wohl gelohnt haben. Damit gab es zumindest einmal am Wochenende ein „Happy End“.

Zwei weitere Überfälle in Darmstadt und Stuttgart

Auch in Darmstadt und in Stuttgart kam es am Wochenende zu Raubüberfällen auf Spielhallen. In Darmstadt überfiel ein bislang unbekannter Täter eine Spielhalle und forderte die Angestellten mit einem Messer bedrohend dazu auf, das Geld herauszugeben. Die Forderungen wurden auch erfüllt, sodass der Täter mit mehreren Hundert Euro die Flucht antreten konnte. Auch eine große Fahndungsmaßnahme der Polizei führte nicht dazu, den Täter dingfest zu machen.

Täter verliert Kleingeld auf der Flucht

In Stuttgart im Stadtteil Zuffenhausen überfiel am Sonntagabend ein maskierter und mit einer Pistole bewaffneter Täter eine Spielhalle. Er bedrohte dabei den 40-jährigen Angestellten mit der Waffe, um das Geld aus der Kasse zu bekommen. Mit mehreren Hundert Euro an Beute konnte nach dem Raubüberfall entkommen. Auf seiner Flucht blieb er jedoch nicht unbemerkt. Denn er lief drei Kindern über den Weg und verlor zudem auch noch Kleingeld auf der Flucht. Denn Kindern waren nicht nur die Maskierung, die Waffe und die Beute aufgefallen, sondern auch bestimmte Kleidungsstücke. Zudem waren die drei Kinder so ehrlich, dass sie das vom Täter verlorene Kleingeld der Polizei übergaben. Nach dem Unbekannten wird weiterhin gefahndet, bislang aber ohne eine konkrete Spur.

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Von Gerda Hartig | 24. September 2018 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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