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60 Jahre Espelkamp – Paul Gauselmann, ein Portrait

Paul Gauselmann

Foto: Gauselmann.de

Was ist Heimat? Der Ort an dem wir geboren sind, der Platz an dem unsere Liebsten verweilen, oder ist es der Ort an den wir unser Herz verloren und er zum Lebensmittelpunkt wird? Für den 82- jährigen Paul Gauselmann, dem Begründer des gleichnamigen deutschen Glücksspielkonzerns, der durch seine Merkur Spielautomaten in der ganzen Welt bekannt ist, liegt die Heimat ohne Zweifel in Espelkamp, der knapp 24.000 Einwohner zählenden Kleinstadt im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Eingebettet in die Norddeutsche Tiefebene bietet diese beschauliche über 800 Jahre alte Stadt, neben einem überregional bekannten Theater, dem Schloss Benkhausen und diversen Parks und Naturdenkmälern auch das Deutsche Automatenmuseum, in dem alle interessierten Gambler fantastische Einblicke in die lange Geschichte und Tradition der Münzautomaten bekommen. Dabei beherbergt dieses Museum auch die größte Sammlung an alten Merkur Spielautomaten der Firma Gauselmann, die bis in die Zeit der 50ziger Jahre reichen. Verwunderlich ist es nicht, dass gerade dieses kleine verschlafene Städtchen diese Kostbarkeiten deutscher Glücksspielgeschichte beherbergt und einem breiten Publikum zugänglich macht, denn hier im Nordosten Nordrhein-Westfalens lebt seit nun 60 Jahren Paul Gauselmann, der wie kein anderer mit dem Aufbau seines international agierenden Konzerns diese Stadt im letzten Jahrhundert prägte und noch heute großen Respekt und Einfluss genießt.

Paul Gauselmann ist nicht nur Begründer der bekannten Merkur Spielautomaten und Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe, sondern er ist zudem auch der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e. V.

Die Übersiedlung nach Espelkamp

In den Wirren des zweiten Weltkrieges 1934 wurde Paul Gauselmann im westfälischen Borghorst geboren und wie viele Menschen seiner Generation erlebte er als Kind und Heranwachsender die Not und die Entbehrungen nach dem so vernichtenden Konflikt am eigenen Leib. Gerade diese Umstände, in dieser so prägenden Zeit als junges Kind aus geringen Mitteln das Beste herauszuholen und allen Widrigkeiten zu trotzen, sind sicherlich eine Seite der Medaille, die dem Erfinder der Merkur Spielautomaten zu seiner Zielstrebigkeit, seinem Ehrgeiz und seiner, trotz des immensen Erfolges, nicht verlorengegangene Bodenhaftung verhalfen. Genau am 1. Dezember vor 60 Jahren führte das Schicksal Paul Gauselmann aus seiner angestammten Heimat nach Espelkamp und zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass aus diesem noch jungen 22-jährigen Knaben einmal ein Ehrenbürger, der die Stadt nachhaltig prägt, werden würde. Der pfiffige gelernte Fernmelderevisor fand in dieser Kleinstadt sehr schnell eine Anstellung in der Entwicklungsabteilung für Automaten bei der Firma Harting, die sich zu diesem Zeitpunkt auf die Herstellung und den Vertriebe von Musikboxen spezialisierte. Dieser erstmalige Kontakt mit Automaten sollte in Paul Gauselmann das Interesse für diese Art von Maschinen wecken und als Impulsgeber für den Aufbau des größten deutschen Herstellers für Slot Automaten werden.

Schon in jungen Jahren zeigte Paul Gauselmann was in ihm steckt und seine ersten Patente für seine Erfindung einer Fernmeldebox für deutsche Musikautomaten 1956 ebneten ihm maßgeblich den Weg in das Unternehmen Harting und deren Entwicklungsabteilung.

Mit 2.000 DM Startkapital zum Milliardär

Ohne die damalige Anstellung von Paul Gauselmann bei der Firma Harting und dem erstmaligen Kontakt mit Automaten, würde es heute wahrscheinlich keine Merkur Automatenspiele geben, denn in dieser Zeit erkannte der noch recht junge Mann sehr schnell das große Potential dieser Maschinen in der Zeit des Wirtschaftswunders. Bereits ein Jahr nach seinem Beginn in der Entwicklungsabteilung begann Gauselmann nebenberuflich seine eigenen Münzmaschinen aufzustellen und gründete mit einem Startkapital von 2.000 DM seine eigene Firma. Trotz des zunehmenden Erfolgs des eigenen Unternehmens und dem Anwachsen auf 15 Mitarbeiter, blieb er der Firma Harting, mittlerweile als Leiter der Entwicklungsabteilung, noch bis 1964 erhalten, bevor er sich entschloss komplett in die Selbstständigkeit zu wechseln. Nun war der Startschuss für das zukünftige milliardenschwere Unternehmen Gauselmann erfolgt. Nach einigen Jahren und dem abnehmenden Interesse an Musikboxen, begann Paul Gauselmann sich zunehmend auf den Vertrieb von Spielautomaten zu konzentrieren und erweiterte seine eigenen Geschäftstätigkeit mit Gründung der heute noch existierenden Großhandelsabteilung. 1974 erfolgte dann die Eröffnung der ersten eigenen Merkur Spielothek in Delmenhorst, die das klassische Bild dieser Glücksspieltempel nachhaltig prägen sollte. Bereits drei Jahre später stellt Gauselmann den ersten selbst entwickelten Spielautomaten vor, den Merkur B und das Unternehmen wandelte sich vom Händler zum Hersteller von Geldspielgeräten.

Heute ist der mittlerweile 82-jährige Paul Gauselmann Herr über 10.000 Mitarbeiter, hunderte Spielotheken und Spielbanken, unzähligen Tochterfirmen, darunter Entwicklerstudios, die die bekannten Merkur Spielautomaten für die Online Casinos adaptieren und kann mit seiner Unternehmensgruppe auf einen Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro verweisen.

Trotz der Milliarden wohnt Paul Gauselmann immer noch in einer einfachen Neubau-Wohnung

Wie stark die Verbundenheit zu seiner Wahlheimat Espelkamp für Paul Gauselmann geht, zeigt sich nicht nur in der Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen in der Region, sondern auch in seinem Engagement für die Stadt. Ohne ihn würden einige alten und wunderschöne Bauten des Ortes heute nicht im Glanz erstrahlen können, wie das Schloss Benkhausen oder die „Alte Gießerei“, die er aufwendig renovieren ließ. Von den Milliarden des Glücksspielkonzern profitieren auch die Vereine, wie „Schlaganfall“ – Neurologische Klinik Minden e. V. oder das Kaiser-Wilhelm-Kulturdenkmal in Porta Westfalica. Ebenfalls ist Paul Gauselmann dem Sport sehr verbunden und unterstützt den Tennisvereins Espelkamp, in welchem der Ehrenbürger selbst aktiv mitspielt, sowie den FC Preußen Espelkamp. Sicherlich kann nun gesagt werden, dass es leicht ist, sich beweihräuchern zu lassen, wenn Millionen auf der eigenen Kante liegen, doch der Merkur Spielautomaten Begründer war nie daran interessiert, sein mit der Firma verdientes Geld groß im privaten Umfeld auszugeben und so wohnt der 82-jährige Milliardär noch immer in seiner angestammten Neubauwohnung in dessen Keller er einst seine erste Werkstatt betrieb. Gerade diese Bodenständigkeit und der lockere Umgang mit den Bewohner der Stadt Espelkamp machen einen Reichen Mann wie Paul Gauselmann am Ende doch zu einem der Ihren.

Paul Gauselmann wurde in der Vergangenheit mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen für sein soziales Engagement bedacht und so trägt nicht nur eine Straße in Espelkamp und Lübbecke den Namen des Ehrenbürgers, sondern auch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse wurde ihm vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau verliehen.

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Über den Autor:

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